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Aktuelle Veranstaltung

Die Electro Cancer Therapy (ECT) ist eine Behandlung von zugänglichen, soliden Tumoren mit schwachen Gleichströmen, die zur Nekrose (Absterben) der Tumorzellen und somit zur Auflösung von Tumoren führt. Sie ist eine sehr wirksame Krebstherapie ohne Skalpell, Bestrahlung und Chemie. Andere Begriffe für die ECT sind z.B. Galvanotherapie, perkutane Elektro-Tumortherapie oder Tumor-Galvanolyse.

Das Wirkprinzip der ECT-Therapie setzt gezielt am Stoffwechsel der Krebszellen / Tumorzellen an und schont dabei das gesunde Gewebe. Dies geschieht für den betroffenen Patienten sanft, für den Tumor aber sehr "unsanft" weil tödlich. Die ECT-Behandlung ist in der Regel nur wenig schmerzhaft, oft sogar schmerzfrei und zudem nebenwirkungsarm. Ein positiver Nebeneffekt der ECT ist die Stimulation des Immunsystems.

Die ECT ist nicht zu verwechseln mit der Hyperthermie, der Irreversiblen Elektroporation (IRE) oder anderen Formen der Elektrotherapie!

Durch die Pionierarbeit von Dr. Rudolf Pekar aus Bad Ischl, der seit Anfang der siebziger Jahre die Methodik der Galvanotherapie verfeinerte und seine Erfahrungen veröffentlichte, sowie schwedische, österreichische und US-amerikanische Forschungsarbeiten sind wir heute in der Lage, eine Tumortherapie mit galvanischen Strömen erfolgreich durchzuführen.

Zur Zeit wird die ECT in Deutschland, Österreich, Schweiz, Dänemark, Italien, Russland und China mit großem Erfolg angewendet. Herauszuheben ist, dass bei der ECT die Gefahr der Metastasenbildung praktisch inexistent ist, da einer solchen präventiv entgegengewirkt wird. Es handelt sich hier um komplexe elektrische Abläufe im Stoffwechsel des Organismus, bzw. der Zellen, mit starker Wirkung auf die bioelektrischen und biochemischen Prozesse im Tumorgewebe.

Nichts ist mächtiger als eine Idee zur richtigen Zeit.
(Victor Hugo)

ECT - eine echte Alternative zur konventionellen Krebstherapie

Herr Univ.-Dozent Dr. Ferdinand Ruzicka, Leiter der Arbeitsgruppe Elektronenmikroskopie des Institutes für Humanbiologie, Wien, beschreibt die ECT wie folgt:
„(Die ECT)…ist eine biophysikalische Methode zur unproblematischen, ungefährlichen, nach Lokalanästhesie schmerzlosen, ambulatorisch ausführbaren Therapie aller zugänglichen Tumore. Sie erlaubt Reproduzierbarkeit, Transparenz, Ungefährlichkeit, erstaunliche Effizienz, auch in Kombination mit herkömmlichen Methoden."

Sogar der rein schulmedizinisch orientierte Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Bayerns schreibt in einem Gutachten vom 01.06.1999 zur ECT (Galvanotherapie):
"Das theoretische Konzept beruht auf reproduzierbarem Potentialdifferenzen zwischen verletztem Gewebe und Umgebung. Auf einem Kongress im September 1993 in Stockholm wurden die neuesten Forschungsergebnisse über die ECT vorgetragen. Die weiteste Verbreitung hat das Verfahren in China gefunden, wo es seit 1987 an bisher mehr als 9.000 Patienten eingesetzt wurde. Behandelt wurden bisher Tumore in Lunge, Leber, Mamma, Haut, Nasen-Rachen-Raum sowie über Melanome, Sarkome u. a.

Die Ansprechraten (komplette und partielle Remissionen) werden kurzfristig mit ca. 78 % und die 5-Jahres-Überlebensraten mit 59 % bei 1.400 nachkontrollierten Patient angegeben.

Das Verfahren kommt entweder allein zum Einsatz, kombiniert mit Radiotherapie, kombiniert mit Medikamenten (Chemotherapeutika als Mono- oder Kombinationstherapie, systemisch oder lokal; Hormone, Interferon Alpha) oder mit Hyperthermie."

Der MDK Bayern (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung in Bayern) trifft in seinem Gutachten folgende Kernaussage:

"ECT beruht auf Erkenntnissen der Elektrophysiologie und Elektrochemie. Das Konzept ist rational begründet und scheint in sich schlüssig."

Bisher war die medizinische Behandlung von Krebs vorwiegend auf die operative Reduktion bzw. Entfernung des Tumors mit anschließender Chemo- und / oder Bestrahlungstherapie ausgerichtet. Die häufig auftretenden Nebenwirkungen dieser Therapieforkmen sind bekannt: Übelkeit, Erbrechen, Schwächegefühl, erhebliche Schwächung des Immunsystems und Dezimierung der Lebensqualität. Die Elektro-Cancer-Therapie (ECT) ist im medizinischen Bereich bisher wenig beachtet oder ignoriert worden, doch neue wissenschaftliche Sichtweisen führten zu neuen Erkenntnissen in der energetischen Medizin. Klinische Studien aus dem In- und Ausland belegen die Wirksamkeit der ECT-Tumorbehandlung mit überwiegend positiven Ergebnissen (siehe Studien).

Hier bestätigt sich die These von Dr. rer. nat. U. Warnke, Universität Saarbrücken: „Der Paradigmenwechsel findet schon statt. Die Zukunft der Medizin ist Strom“.

Fazit

Die Electro Cancer Therapy (ECT) ist eine, auf biophysikalischen Prinzipien aufbauende, Methode zur Tumordepolarisation (Tumorzerstörung).

 

Fachmännisch angewandte ECT kann nur nutzen – nicht schaden

Wir setzen an dieser Stelle voraus, dass der Organismus des Patienten den Abbau der nekrotisierten Tumormasse selektiv vollziehen kann und weiterhin, dass es zu keinem Durchbruch (z.B. durch am Rand von Organen liegenden Tumoren) oder unerwünschten Infiltrationen von Tumorzellen kommt. Ist dies durch gründliche Diagnose und eine behutsame Dosierung des galvanischen Stroms durch einen speziell ausgebildeten und zertifizierten ECT-Therapeuten gewährleistet, ist die in der Überschrift getätigte Aussage richtig, dass richtig angewendete ECT nur nutzen und nicht schaden kann.

Die ECT setzt nur im Stoffwechselsystem der Tumorzelle an und wirkt zudem positiv im Immunisierungsprozess. Dazu werden in und am tumorösen Bereich elektrische Pole (Elektroden) angebracht, die das Zielgebiet mit schwachem Gleichstrom durchfließen. Der elektrische Widerstand der Tumorzellen ist aufgrund ihrer andersartigen Struktur deutlich geringer als von gesunden Zellen, so dass sich der schwache Strom nur in ihnen schädlich fokussieren kann, nicht aber im gesunden Gewebe. Wucherungen werden auf diese Weise schrittweise steril zum Absterben gebracht (aseptische Bionekrose), oft bereits in einer einzigen Sitzung von bis zu drei Stunden Dauer. Nach und nach wird das Gewebe vom gesunden Körper abgestoßen bzw. von Fresszellen (Phagozyten) des Immunsystems verstoffwechselt. 

Während einer Behandlung wird ein elektrisches Feld aufgebaut und geladene Teilchen (Ionen) jeweils unterschiedlich zu den Polen gezogen (Elektrolyse), Na+- und H+-Ionen beispielsweise zur Kathode (negativer Pol) und Cl--Ionen zur Anode (positiver Pol). Damit bildet sich um die Kathode ein alkalisches, um die Anode ein saures Milieu. Die pH-Werte liegen in beiden Fällen weit außerhalb des physiologischen Bereichs und wirken gewebezerstörend auf den Tumor. Die Membranpotentiale der einzelnen Tumorzellen verändern sich mit Änderung des elektrolytischen Milieus in und um jede Zelle. Es kommt zur Durchlöcherung der Membrane im beschleunigten Ionenfluss, zu Störungen von Stoffwechselfunktionen und intrazellulärer Strukturen. Die Tumorzelle wird von Immunzellen angreifbar, weil diese nun nicht mehr elektrisch abgestoßen werden. Gleichzeitig werden Tumorantigene freigesetzt und von angelockten Immunzellen verstärkt erkannt. Einer Metastasen-Neubildung wird effektiv entgegengewirkt, auch indem bereits während der Platzierung der Elektroden die Spannung schon anliegt und dadurch eventuell losgelöste Tumorzellen im elektrischen Feld festgehalten und abgetötet werden.

 

Geschichtliches

Aus der historischen Galvanotherapie verfeinerte Dr. Rudolf Pekar die ECT-Therapie.

Der elektrische Strom wird in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt. Schon seit dem 18. Jahrhundert sind die gewebezerstörenden Eigenschaften des Stroms bekannt. Der italienische Forscher Luigi Galvani fand diese Eigenschaften durch Versuche heraus. Später berichtet der Pariser Hautarzt F. J. Darier im 19. Jahrhundert von der Heilung von malignen (bösartigen) Melanomen durch perkutane (durch die Haut eingeführte) Nadelelektroden und Gleichstrom.

Der österreichische Arzt Dr. Rudolf Pekar betrieb auf dieser Basis Pionierarbeit. Seit Anfang der 70er Jahre verfeinerte er die Methodik der Galvanotherapie. Dr. Rudolf Pekar veröffentlichte seine Erfahrungen in einer wissenschaftlichen Schrift. Auch in Amerika und Schweden wurden auf Basis seiner neuen Forschungsergebnisse die Tumortherapie mit Gleichstrom angewendet und weiterentwickelt. Heute wird die von Dr. Rudolf Pekar erforschte Form der Tumortherapie mit galvanischen Strömen erfolgreich von Ärzten und Heilpraktikern praktiziert, wobei zu vermerken ist, dass nur die Anwender mit dem Gerätetyp ECT-G8 zertifiziert sind, diese Therapie auch vollständig anzuwenden. Die Gerätetypen BET 7 und ECT Plus sind nur für Flachelektroden zugelassen, und somit nur bedingt einsetzbar. Einige Ärzte und Heilpraktiker verwenden diese Geräte widerrechtlich für die Nadelelektrodentechnik.