Beratung und Information
zur

Krebstherapie

Apoptose

der sog. programmierte Zelltod; eine Zellnekrose, die aktiv durch die Zelle selbst ausgelöst wird (durch Bildung eines DNS-zerschneidenden Enzyms, das die DNS des eigenen Zellkerns fragmentiert u. zerstört); die A. spielt eine wichtige Rolle im Rahmen der Embryonalentwicklung u. bei der Regulation der physiologischen Regeneration (z.B. Entsorgung alter Zellen, Rückbildung einer krankhaften Gewebeatrophie oder eines Tumors; Lymphozytenneubildung in den Keimzentren der Lymphknoten u. anschließendes Absterben einer großen Zahl der neugebildeten Lymphozyten); eine gestörte (aufgehobene) A. wird mit dem Malignomwachstum in Verbindung gebracht. Der Zelltod wird ausgelöst z.B. durch Killerzellen, Glucocorticoide, den Tumor-Nekrose-Faktor oder nach Entzug von Wachstumsfaktoren; in der Krebstherapie konnte experimentell mit einem monoklonalen Antikörper (Anti-APO-1) die A. bei Lymphom- u. Leukämiezellen induziert werden.

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Kategoriezuordnung: Medizinische Fachbegriffe, Fachbegriffe: A | B | C | D · Artikel erstellt am: 17.10.2006
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