Rhabdo(myo)sarkom
Myosarkom der quergestreiften Muskulatur; als Rh. im Kindesalter einer der häufigsten Weichteiltumoren; bei Erwachsenen selten.
Lokalisation: v.a. im Kopf- u. Halsbereich, Urogenitaltrakt u. Becken (Harnblase, Prostata, Hodenhüllen beim Knaben, Harnblase u. Vagina beim Mädchen); seltener in den Extremitäten u. am Stamm.
Histologisch unterschieden werden: embryonales (Variante: Sarcoma botryoides), alveoläres, pleomorphes (v.a. bei Adoleszenten u. Erwachsenen) Rh. Die Klassifikation (Stadium I-IV) erfolgt nach dem System der Cooperativen Weichteilsarkomstudie (in Anlehnung an das Staging-System der Intergroup Rhabdomyosarcoma Study [IRS] der USA).
Therapie (stadienabhängig): Polychemotherapie, ggf. Strahlentherapie (bei Hochrisikopatienten). - R. der Niere (Birch//Hirschfeld): Wilms* Tumor.
Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: Q | R | S | T · Artikel erstellt am: 12.01.2007




