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Krebstherapie

Retinoblastom

Syn.: Retin(ogli)om
seltener, im Säuglings- oder Kleinkindalter auftretender maligner Tumor aus embryonalen Netzhautelementen (z.B. rosettenförmig); gilt als unregelmäßig dominant erblich bzw. durch Neumutation bedingt. Beginnt multizentrisch (kleine weiße Netzhauttumoren, die zufällig oder im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung erkannt werden können). Wuchert nach außen (»subretinal«) oder in Richtung Glaskörper (»exophytisches« bzw. »endophytisches Gliom«); neigt zu Zerfall, Nekrotisierung u. Metastasierung in das Schädelinnere; imponiert bei Vollentwicklung als amaurotisches Katzenauge (d.h. zeigt weißen Lichtreflex der Pupille; s.a. Abb.).

Begriffe mit Themenrelevanz zum Artikel: Krebs Krebslexikon Tumor Netzhautelementen Neumutation Retinoblastom Netzhauttumoren Zerfall Nekrotisierung Metastasierung Schädelinnere Katzenauge

Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: Q | R | S | T · Artikel erstellt am: 12.01.2007
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