Brustkrebs
Da Krebs eine sehr komplexe Krankheit ist, kann quasi jedes Körperteil oder Organ davon befallen werden. Manche Körperregionen sind aber stärker betroffen als andere. Bei Frauen ist die häufigste Krebsform der Brustkrebs. Hatte ein weibliches Familienmitglied schon einmal eine Form von Brustkrebs, ist die Frau stark gefährdet. Sie gehört einer hohen Risikogruppe an. Der modernen Medizin ist bekannt, dass es so genannte Brustkrebsgene gibt, die wohl im direkten Zusammenhang mit der Krankheit stehen.
Frauen wird immer wieder geraten ab dem 30. Lebensjahr die Brust nach schmerzhaften Knoten abzutasten. Diese müsse aber kein Indiz für Brustkrebs sein. Man sollte darauf achten, ob sich diese Knoten in Größe und Form verändern. Ändern diese Knoten sogar die Farbe oder sondern Flüssigkeiten ab, ist der Brustkrebs wahrscheinlich.
In diesem Zusammenhang muss der Begriff Tumormarkern erklärt werden. Das sind Substanzen, die im Blut oder in anderen Körperflüssigkeiten vorkommen. Diesen kommt beim Brustkrebs eine hohe prognostische Bedeutung zu.
Die Medizin sieht ihr Auftreten bzw. Konzentrationsänderungen in einem engen Zusammenhang mit dem Entstehen und dem Wachstum von malignen Tumoren. Patientinnen, die an Brustkrebs erkranken, wiesen erhöhte Werte im Vergleich zu ihren Normalwerten auf. So findet man bei 40 Prozent der Brustkarzinome erhöhte Werte. Änderungen dieser Werte können bei Brustkrebs mit einer Verbesserungen oder eben einer Verschlechterung des Krankheitsbildes einhergehen.
Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: A | B | C | D · Artikel erstellt am: 25.04.2006




