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Krebstherapie

Hautkrebs

Hautkrebs – Risiko Nr. 1: zu viel UV-Bestrahlung!

Hautkrebs hat gerade in den letzten Jahren durch eine gesteigerte Intensität der UV-Bestrahlung auf ungeschützten Hautpartien stark zugenommen. Das Ozonloch sowie ein übertriebenes Sonnenbaden fordern also ihren Tribut.
Häufigste Formen dieser Krebsart sind das semimaligne, nicht metastasierende Basaliom (Basalzellentumor) in der Basal- bzw. Keimschicht der Oberhaut (Epidermis), das maligne Melanom in den Melanin (brauner bis schwarzer Farbstoff) bildenden Zellen der Keimschicht sowie das maligne Spinaliom in Epithelzellen der Stachelzellschicht der Oberhaut (Stachelzellenkrebs, spinozelluläres Karzinom). Daneben finden sich Geschwülste, die von Talg- und Schweißdrüsen sowie von Haarfollikeln ausgehen. Als Krebsvorstufen gelten Erkrankungen wie die Xerodermie infolge eines gestörten Reparatursystems bei Lichtschäden, die aktinische Keratose als Ausdruck einer Störung der Verhornung als auch die Bowen-Krankheit (Bowen-Darier-Dermatose) auf der Oberhaut.
Hautkrebs in Form eines Basalioms oder Spinalioms tritt meist erst in einem späteren Lebensalter auf. Letzterer ist neben dem Basaliom die zweithäufigste Form einer malignen Hautveränderung. Das Melanom dehnt sich früh in die Tiefe der Haut aus und metastasiert schnell, was die Heilungschancen beträchtlich erschweren kann. Das Basaliom hingegen ist nach operativer Entfernung beinahe vollständig heilbar, denn es bildet keine Tochtergeschwüre, obwohl es sich bis zum Knochen hin ausbreiten kann. Das Spinaliom metastasiert, je nach lokalem Sitz, unterschiedlich schnell.
Die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken, ist bei folgenden Faktoren erhöht: jahrelanges, intensives Sonnenbaden und Solariengänge sowie häufige Sonnenbrände im Jugendalter, Hauttyp mit Neigung zu Sonnenbrand, geringer Hautbräunung und Pigmentflecken, längere Einwirkung von speziell krebserregenden Stoffen wie z.B. Arsen oder Teer sowie ein Arbeitsplatz im Freien.
Da sich Hautkrebs äußerlich entwickelt, kann mit einer regelmäßigen Selbstbeobachtung und einer genaueren Untersuchung beim Arzt effektiv Früherkennung betrieben werden. Besondere Achtsamkeit ist geboten, wenn die Haut im Erwachsenenalter reich an Pigmentmalen oder Keratosen ist und an diesen oder an anderen bisher unauffälligen Stellen Veränderungen auftreten wie z.B. Juckreiz oder Blutungen, welche auch in Kürze nicht mehr verschwinden. Die so genannte ‚ABCD-Regel’ zu Früherkennung von Melanomen kann da z.B. hilfreich sein. Demnach sind Veränderungen verdächtig, wenn sie Merkmale aufweisen wie Asymmetrie, unregelmäßige Begrenzung, ungleichmäßige Couleurs und Durchmesser über 5 mm.
Nach positiver Diagnose mittels Gewebeuntersuchung erfolgt die Behandlung von Hautkrebs in der Regel mit einer operativen Entfernung der erkrankten Stelle. Eine Stahlen-, Chemo- bzw. Immuntherapie kann sich anschließen. Eine Alternativtherapie wäre die ECT.

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Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: E | F | G | H · Artikel erstellt am: 24.04.2006
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