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Krebstherapie

Bowen*(-Darier*) Dermatose

Bio.: John Templeton B., 1857-1941, Dermatologe, Boston
eine meist solitäre intra-epidermale, oberflächlich schuppende, chron. Präkanzerose der Haut (v.a. am Stamm) in Form eines mehr als markstückgroßen, scharfrandig begrenzten, durch peripheres Wachstum sich langsam vergrößernden Herdes, der evtl. braunrot verfärbt ist (pigmentierter Morbus Bowen). Ein Stachelzellkrebs in situ, der nach - evtl. erst in Jahren erfolgendem - Durchbruch durch die Basalschicht u. Eindringen in das Korium zu einem verhornenden Plattenepithelkarzinom (= Spinaliom) wird. Kommt auch in einer hypertrophischen (papillomatösen) Abart vor sowie im Bereich von Schleimhäuten als sog. Erythroplasie (Queyrat); vgl. Bowenoide Papulose; Peniskarzinom.

Begriffe mit Themenrelevanz zum Artikel: Bowen-Dermatose Stachelzellkrebs in situ Bowenoide Papulose Peniskarzinom Krebslexikon

Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: A | B | C | D · Artikel erstellt am: 24.10.2006
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