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Osteoblastom

Das Osteoblastom ist vorwiegend zentral in der Spongiosa der Röhrenknochen, aber auch in den Wirbelkörpern und platten Knochen lokalisiert und erreicht durchschnittliche Größen von 2—5 cm. Histomorphologisch entspricht es dem Nidus des Osteoid-Osteoms, nämlich einem stark vaskularisierten, unreifen Faser - Osteoid mit dicht gelagerten, oft bizarren Osteoblasten, mehrkernigen Osteoklasten und verkalktem Faserknochen. Eine sklerotische Randreaktion wie beim Osteoid-Osteom wird hier selten gefunden. Aufgrund der Zelldichte der bizarren Osteoblastenformationen und der Osteoidbildung ist die differentialdiagnostische Abgrenzung gegenüber einem Osteosarkom oft schwierig. Das Osteoblastom ist jedoch ein benigner Tumor, der nur bei nicht ausreichender chirurgischer Entfernung u.U. rezidiviert. Einzelbeobachtungen einer späten malignen Entartung wurden mitgeteilt.

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Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: M | N | O | P · Artikel erstellt am: 17.08.2006
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