Prostatakrebs
Manchen wird es überraschen, doch der Prostatakrebs hat in der Häufigkeit den Lungenkrebs bei Männern abgelöst. Der Prostatakrebs wird oftmals in seiner Wirkung mit dem Brustkrebs bei Frauen gleichgesetzt. Die Ursachen für den Prostatakrebs sind im Alter des Mannes und in verstärktem Maße in seinen Lebensgewohnheiten zu suchen. Dabei ist vor allem die Ernährung des Patienten gemeint. Eine gesunde Ernährung kann den Prostatakrebs positiv beeinflussen.
So lässt sich beobachten, dass asiatische Männer deutlich seltener an Prostatakrebs erkranken, als Männer in westlichen Ländern. Mediziner glauben, dieser Fakt liegt in der Ernährung der Asiaten begründet. Diese verzichten weitgehend auf rotes Fleisch und essen stattdessen Geflügel. Auf dem Ernährungsplan dieser Länder steht außerdem viel Soja, dem man eine natürliche Schutzfunktion gegen Prostatakrebs nachsagt. Grund dafür sind so genannte Isoflavonen. Diesen Stoffen sagt man nach, sie hemmen das Wachstum der Prostata auf natürliche Weise. Gleiches gilt für den grünen Tee. Außerdem haben Studien ergeben, dass das Spurenelement Selen und das Vitamin E das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken erheblich senken können. Man kann auch sagen, Patienten mit einem niedrigen Selen-Spiegel gehen ein höheres Risiko ein, an Prostatakrebs zu erkranken, als Männer, die regelmäßig Selen konsumieren. So kann man sagen, die wirksamsten Vorbeugemaßnahmen, zur Vermeidung des Prostatakrebses sind eine Selen- und vitaminreiche Ernährung, die außerdem durch pflanzliche Öle und wenig rotes Fleisch ergänzt wird.
Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: M | N | O | P · Artikel erstellt am: 20.04.2006




