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Krebstherapie

Astrozytome, Glioblastome

Gliome sind hirneigene Tumoren, die vom Stützgewebe des Gehirns, der Glia, ausgehen. Das Astrozytom entstammt vermutlich entarteten Zellen (Astrozyten) dieses Stützgewebes. Je nach Differenzierung der Tumorzellen werden vier WHO-Grade unterschieden. Das Glioblastom ist das bösartigste höhergradige Gliom. Aus dem Grad der Bösartigkeit ergeben sich auch die Therapie und die Prognose. Betroffen sind vor allem Männer in mittleren und höheren Lebensjahren. Krampfanfälle und Anzeichen des erhöhten Hirndrucks (Übelkeit, Erbrechen, etc.) sind häufige Beschwerden. Wenn sich der Tumor in den Spinalkanal ausbreitet, kann es zur Querschnittlähmung kommen. Niedriggradige Tumoren sind mit einer radikalen, chirurgischen Tumorentfernung über Jahre kontrollierbar. In späteren Stadien bzw. beim Glioblastom verschlechtert sich die Prognose vehement.

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Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: A | B | C | D · Artikel erstellt am: 17.08.2006
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