Bronchialadenom
gutartiger, von den serösen u. mukösen bronchialen Schleimdrüsenanteilen ausgehender Tumor; relativ selten (6-10% aller Lungentumoren); unterschieden als
1.) monomorphes Adenom in Form des hochdifferenzierten Schleimdrüsenadenoms, als
2.) sehr seltenes pleomorphes Adenom (»Mischtumor«) u. als
3.) mukoepidermoider Tumor. Symptome: Reizhusten, Atemnot, evtl. auch Pneumonie oder Bluthusten.
Karzinoid der Lunge
Im Bereich der Segmentbronchien, seltener der Hauptbronchien und der Trachea, werden kleine, meist gutartige Tumoren gefunden. die histologisch dem Karzinoidtyp zugehören. Ein infiltratives Wachstum und schließlich Metastasierung tritt in höchstens 10% auf, wobei die geringe Wachstumstendenz meist weiterhin bestehen bleibt.
Ein kleiner Teil dieser Tumoren zeigt eine humorale Aktivität durch Serotoninausschüttung und bewirkt dadurch das Karzinoidsyndrom, das beim Bronchuskarzinoid im Gegensatz zum Dünndarmkarzinoid auch von kleinen und nicht metastasierten Tumoren ausgehen kann.
Die Therapie besteht in der operativen Entfernung des Tumors und in der Behandlung des Karzinoidsyndroms.
Zylindrome sind ebenfalls endobronchial polypös wachsende Geschwülste mit typischer Histologie. Sie metastasieren selten.
Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: A | B | C | D · Artikel erstellt am: 09.08.2006




