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Krebstherapie

Nase und Nasennebenhöhlen Karzinome

Tumoren der Nasenhöhle und der Nasennebenhöhlen sind selten, unter ihnen sind wiederum die der Nebenhöhlen, besonders der Kieferhöhle, häufiger als die im Bereich der äußeren Nase. Männer in höherem Lebensalter werden bevorzugt befallen.
In dieser Region werden viele histologische Tumortypen beobachtet. Die Behandlung muß sich diesen Tumorformen anpassen, am häufigsten sind Plattenepithelkarzinome und lymphoretikuläre Sarkome. Der Lymphabfluß verläuft teilweise zu den seitlichen oberen pharyngealen Lymphknoten neben dem Nasopharynx. Eine Frühdiagnose dieser Tumoren wird selten gestellt. Erste Zeichen sind je nach Lokalisation und Größe Nasenbluten, Kopfschmerzen, behinderte Nasenatmung und Verlust des Riechvermögens. Die Differentialdiagnose zu entzündlichen und polypösen Nebenhöhlenaffektionen wird nicht immer frühzeitig genug beachtet. Die langsam wachsenden Tumoren brechen in die Umgebung ein und wachsen zerstörend, so daß Nachbarschaftssymptome auftreten, von der Orbita Tränenfluß, Protrusio bulbi oculi, von der Fossa pterygopalatina Schmerzen, Schwellungen usw. Die UNO-ärztliche Untersuchung muß deshalb neben der Biopsie zur histologischen Sicherung eine ausgiebige Röntgendiagnostik mit Schichautnahmen beinhalten, ebenso unerlässlich die PET Untersuchung, um die lokale Tumorausdehnung ausreichend zu erfassen.

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Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: M | N | O | P · Artikel erstellt am: 28.06.2006
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