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Krebstherapie

Hypopharynx

Der Hypopharynx schließt Tumoren des Sinus piriformis, der postkrikoidalen Region und der hinteren Rachenwand ein. Die laryngeale Seite der Epiglottis wird zum Kehlkopf gerechnet. Malignome des Hypopharynx sind selten, Männer werden viel häufiger betroffen als Frauen. Der Altersgipfel liegt im 5.—7. Lebensjahrzehnt. Der häufigste histologische Typ ist das Plattenepithelkarzinom. Adenokarzinome. Sarkome und maligne Melanome werden nur selten beobachtet. Der Lymphabfluß führt zu den oberen und unteren tiefen zervikalen, auch zu den paratrachealen Lymphknoten. Frühentdeckungen dieser Karzinome sind selten, da sie lange symptomlos verlaufen. Deshalb sind sie bei der Stellung der Diagnose meist weit in die Umgebung eingebrochen. Symptome fortgeschrittener Tumoren sind Heiserkeit, Schluckbeschwerden, Schmerzen, Mundgeruch und Blutungen. Die Diagnose wird durch HNO-ärztliche Untersuchungen einschließlich einer Biopsie und Röntgenaufnahmen (Hypopharynxbreipassage, seitliche Weichteilaufnahme, Laryngographie) gestellt.

 

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Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: E | F | G | H · Artikel erstellt am: 28.06.2006
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