Therapien ECT
Tumorbekämpfung der Zukunft mit effektiven Therapien
- z.B. mit der ECT-Galvanotherapie
Therapien zur Tumorbehandlung gibt es viele. Aber sind die einmal gewählten für den jeweiligen Patienten auch wirklich immer die richtigen? In der Regel werden unter Beachtung einer Vielzahl von Informationen - z.B. Tumorklassifikation, Begleiterkrankungen, Lebensalter, Allgemeinbefindlichkeit des Erkrankten – Therapien vorgeschlagen, die neuesten internationalen Standards genügen. Das sind nach wie vor hauptsächlich die chirurgische Tumorentfernung, die Strahlenbehandlung sowie die Chemotherapie. Daneben kommt eine Vielzahl anderer, auch alternativer Therapien zum Einsatz (z.B. Hormon-, Misteltherapie etc.), die aber überwiegend begleitend eingesetzt werden. Dabei haben gerade die alternativen Therapien oft den Vorteil, weniger belastend für den Körper zu sein und auch die Psyche des Kranken nicht gänzlich außer Acht zu lassen. Da solche Verfahren aber im Ruf stehen, wenig bewirken zu können, finden sie in der Öffentlichkeit auch allgemein weniger Beachtung.
Dabei gibt es durchaus Alternativen wie z.B. die ECT-Galvanotherapie, deren Effektivität bereits international vielfach erwiesen ist. Gerade die ECT steht herkömmlichen Methoden in nichts nach, ist aber wesentlich schonender und vor allem auch kostengünstiger zu handhaben. Sie basiert auf Bekämpfung der Tumorzellen durch Elektrolyse in einem künstlich erzeugten Stromfeld und reiht sich damit unter jene Therapien ein, die auf Stärkung der Immunabwehr setzen. Denn Krebs schwächt unter Einfluss vielerlei physischer und psychischer Faktoren auf Jahre hin das Immunsystem und bringt das Zelluargeschehen aus dem Gleichgewicht. Verändert sind z.B. Austausch- und Bindungsverhalten der Elementarteilchen (Ionen), Resonanz, elektrischer Widerstand, Wachstumsverhalten der Zelle. Am tumorösen Gewebe angebrachte Pole (Elektroden) bewirken nun bei der ECT einen schwachen Gleichstrom, der sich nur in entarteten Zellen aufgrund ihrer Beschaffenheit schädlich fokussieren kann. Ein auf diese Weise gelenkter Ionenfluss bewirkt an den Polen entsprechende Milieus, das gewebezerstörend ist. Membranpotentiale ändern sich, es kommt zu Durchlöcherung der Zellmembrane im beschleunigten Ionenfluss, zu Störungen von Stoffwechselfunktionen und intrazellulärer Strukturen. Immunzellen werden verstärkt angezogen und nicht mehr abgeblockt, Tumorantigene freigesetzt und verstärkt erkannt. Damit wird auch einer Metastasierung effektiv entgegengewirkt.
Diese Vorgänge bewirken im Ganzen gesehen ein steriles Absterben des Tumorgewebes (aseptische Bionekrose) – ohne chirurgischen, chemischen oder anderen komplizierten Eingriff. Lediglich eine leichte örtliche Betäubung ist nötig. Eine Behandlung dauert im Schnitt bis zu drei Stunden und macht einen längeren Klinikaufenthalt überflüssig.
Kategoriezuordnung: Krebs-Lexikon, Krebsbegriffe: Q | R | S | T · Artikel erstellt am: 14.06.2006




