Brustkrebs - die häufigste bösartige Neubildung bei Frauen
Brustkrebs ist die häufigste bösartige Neubildung bei Frauen: Schätzungsweise 47.500 Frauen erkranken jährlich neu an dieser Krebsart. Brustkrebs hat damit einen Anteil von 24 % bei den Krebsneuerkrankungen der Frauen. Im Jahr 2003 verstarben 17.173 Frauen an Brustkrebs.
Am häufigsten entsteht Brustkrebs zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr. Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken nimmt mit dem Alter zu. Die meisten Brustkrebsfälle finden sich in der Gruppe der 60- bis 80-Jährigen. Da der Tumor fünf bis 15 Jahre benötigt, um von der ersten Zelle bis zu einem zwei Zentimeter großen Knoten heranzuwachsen, sind Vorstufen der Erkrankung bereits in jüngeren Jahren vorhanden
Im Mittelpunkt der derzeitigen gesundheitspolitischen Diskussion zu Brustkrebs stehen die Verringerung der Brustkrebsmortalität sowie die Verbesserung und Qualitätssicherung von Früherkennung und Therapie. Alle zwei Jahre steht allen Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren die Teilnahme offen. Ziel des Früherkennungsprogramms ist die deutliche Senkung der Brustkrebssterblichkeit in dieser Bevölkerungsgruppe.
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Kategoriezuordnung: Brustkrebs · Artikel erstellt am: 23.05.2006




