Prostata Patientenbericht mit PET Befund
H .L. CH 4057 Basel
Herr
Peter Weber
Riehler Platz 5
D 50668 KÖLN
Sehr gegehrter Herr Weber,
möchte ich mich bei Ihnen recht herzlich bedanken für die aus meiner Sicht sehr erfolgreichen ECT Behandlung. Ich fühle mich wohl wie schon lange nicht mehr. Ich kann
Ihnen versichern, dass das Wasserlassen eine totale Erleichterung ist. Sogar ein Hochgenuss,
wenn vorher über Jahre nur mit Mühe und Schmerzen urinieren konnte.
Auf Erfolg habe ich gehofft, jedoch mit einem so durchschlagenden Ergebnis habe ich nicht gerechnet. Also nochmals vielen Dank und viel Erfolg für die weitere Arbeit für die Gesundheit der sonst schon geplagten Patienten.
GEMEINSCHAFTSPRAXIS FOR RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
H. L, geb.: 07.03.1940
Ganzkörper-Positronen-Emissions-Tomographie unter Verwendung von F-18-FDG 16.08.2002:
Bettpositionen: 8
Emission: 400 sec/Bettpos.
Transmission: 200 sec/Bettpos.
BZ: 106 mg/dl Akquisitionsbeginn: 1 Stunde p.i. von 370 MBq FDG.
Untersuchung der unteren Extremitäten in Emission (8 Bettpos.). Die Untersuchung des Beckens erfolgte 1,5 und 3,5 Std. p.l..
Die Untersuchungsdaten wurden digital archiviert, so dass jederzeit für Vergleichsuntersuchungen oder für evtl. Bildfusionen mit einer MRT oder einer CT ein Rückgriff auf die Untersuchungsdaten möglich ist.
Befund:
In der Prostata zeigt die in der Kernspintomographie nachgewiesene hypointensive Formation im linken Mittellappen subcapsulär eine minimale FDG-Mehraufnahme.
Rechtsseitig in dem bereits bioptisch gesicherten CA in der peripheren Zone zeigt sich eine fokal höhere FDG-Speicherung relativ geringer Intensität.
Kein Nachweis von Lymphomen im Bauchbereich.
Kein Nachweis von ossären Filiae.
Kein Nachweis intrapulmonaler Herdbefunde. Ansonsten somit physiologische FDG-Verteilung.
Beurteilung:
Zusammenfassend handelt es sich somit um ein rechtsseitig gelegenes kleines Prostata-CA (nicht kapselüberschreitend) mit einem nur gering gesteigerten FDG-Stoffwechsel.
Bei dem beschriebenen Befund linksseitig in der Prostata könnte es sich um einen entzündlichen Prozeß oder auch um eine Einblutung handeln, wobei hier ein Malignom jedoch nicht sicher auszuschließen ist.
Kein Nachweis von Lymphomen. Kein Nachweis von Fernmetastasen im Rahmen der Grunderkrankung. /k.
Für die Übermittlung des weiteren klinischen Verlaufs sowie über weitere Befunderhebungen wären wir dankbar.
GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
Sehr geehrter Herr Weber,
besten Dank für die freundliche Überweisung Ihres Patienten.
H. L. geb.: 07.03.1940
Zur Klinik:
Kontrolle nach ECT wegen eines Prostatacarcinoms.
Ganzkörper-Positronen-Emissions-Tomographie unter Verwendung von F-18-FDG 15.11.02:
Bettpositionen: 7
Emission: 400 sec/Bettpos.
Transmission: 200 sec/Bettpos.
BZ: 113 mg/dl Akquisitionsbeginn: 1 Stunde p.i. von 370 MBq FDG.
Untersuchung der unteren Extremitäten in Emission (8 Bettpos). Die Untersuchung des Beckens erfolgte 1,5 und 3, 5 Std. p. i.
Die Untersuchungsdaten wurden digital archiviert, so dass jederzeit für Vergleichsuntersuchungen oder für evtl. Bildfusionen mit einer MRT oder einer CT ein Rückgriff auf die Untersuchungsdaten möglich ist.
Befund:
Die bei der Voruntersuchung nachgewiesene pathologisch höhere FDG-Speicherung im Bereich der Prostata ist nicht mehr nachweisbar.
Unverändert kann der Patient die Harnblase nicht ausreichend entleeren.
Im gesamten Abdomen ansonsten physiologische FDG-Verteilung.
Im Thoraxbereich ebenfalls normale FDG-Verteilung.
Keine ossären Abweichungen.
Beurteilung:
Derzeit somit kein Nachweis von Tumoraktivität in der Prostata.
Die signalarmen Veränderungen der Samenblase links ist auf den Voraufnahmen allenfalls angedeutet erkennbar.
Da der Befund in der PET keinen erhöhten Glucosestoffwechsel zeigt und der PSA-Wert auf ohne antihormonelle Therapie unter der durchgeführten Elektrotherapie abgesunken ist, halten wir eine Verlaufskontrolle in 6 Monaten für vertretbar.
Keine ossären Filiae. Kein Nachweis von Lymphomen. Kein Nachweis von Metastasen im Rahmen der Grunderkrankung./K
Für die Übermittlung des weiteren klinischen Verlaufs sowie über weitere Befunderhebungen wären wir dankbar.
GEMEINSCHAFTSPRAXIS FÜR RADIOLOGIE UND NUKLEARMEDIZIN
H. L. geb.: 07.03.1940
Zur Klinik:
Kontrolle nach Elektrotherapie eines bioptisch gesicherten Prostatacarcinomes.
11/03 transurethrale Laser-Vaporisation der Prostata sowie transurethrale Kathetereinlage. Histologie: Kein Anhalt für Ausläufer des vordiagnostizierten Prostatacarcinomes.
Ganzkörper-Positronen-Emissions-Tomographie unter Verwendung von F-18-FDG:
Bettpositionen: 7
Emission: 600 sec/Bettpos. Transmission: 300 sec/Bettpos.
BZ: 93 mg/dl Akquisitionsbeginn: 1 Stunde p.i. von 370 MBq FDG.
Untersuchte Regionen: Kopf, Thorax, Abdomen, Extremitäten.
Die Untersuchung des Beckens erfolgte 1,5 und 2,5 Std. p. i.
Zusätzlich wurde eine MRT/PET-Bildfusion durchgeführt.
Untersuchung der unteren Extremitäten in Emission (8 Betpos).
Die Untersuchungsdaten wurden digital archiviert, so dass jederzeit für Vergleichsuntersuchungen oder für evtl. Bildfusionen mit einer MRT oder einer CT ein Rückgriff auf die Untersuchungsdaten möglich ist.
Befund:
In der Prostata zeigt sich keine pathologische FDG-Mehrspeicherung. Im gesamten Becken keine Auffälligkeiten.
Kein Nachweis pathologischer Thoraxbefunde. Keine pathologischen ossären Prozesse. Cerebral keine Seitendifferenz.
Kernspintomoaraphie des Beckens vom 03.03.04:
Gerät: Magnetom-Impakt 1 Tesla; SE-Technik.
Anfertigung von Aufnahmen differenter Orientierung und Wichtung mittels Körperspule. Anzahl der Sequenzen: 3
Befund:
In T2-Wichtung diffuse Signalabsenkungen in der Aussenzone der Prostata rechts bei dort bekanntem Prostatacarcinom.
Die ursprünglich nachgewiesenen stärker signalärmeren Veränderungen links sind nicht aktuell nicht mehr nachweisbar und werden retrospectiv als Blutabbauprodukte interpretiert.
Diskrete signalarme Veränderungen finden sich an der Basis der Prostata in Höhe des Abganges der Samenblasen links etwas mehr als rechts.
Kein Nachweis eines kapselüberschreitend wachsenden Prozesses.
Diskrete Absenkung des Blasenbodens in Höhe des Mittellappens in die Prostata hinein.
Denkbar sind hier posttherapeutische Veränderungen, wobei anamnestisch eine Erweiterung der Urethra angegeben wurde.
Das morphologische Bild ist ähnlich einem Zustand nach transurethraler Resektion./0
Zusammenfassende Beurteilung:
Zusammenfassend unter Berücksichtigung aller vorliegenden Untersuchungsergebnisse findet sich somit kein Nachweis mehr von Carcinomgewebe in der Region der Prostata.
Im gesamten Abdomen keine Auffälligkeiten. Kein Nachweis von Lymphomen.
Kein Nachweis malignomsuspekter ossärer Prozesse. Kein Nachweis von Lungenfiliae.
Kein Nachweis von Leberfiliae. Somit im gesamten Körper physiologische FDG-Verteilung. Derzeit auch kein Nachweis von Resttumorgewebe im Bereich der Prostata.
Kein Nachweis von Metastasen im Rahmen der Grunderkrankung./K
Mit freundlichen Grüßen
Kategoriezuordnung: Erfahrungsberichte · Artikel erstellt am: 29.05.2006




