Organotherapie
Die Organotherapie gehört in den Bereich der Naturheilkunde. Diese Organotherapie ist medizinisch sehr umstritten. Sie setzt auf Extrakte, Sekrete und andere Arzneimittel, die aus tierischer Herkunft stammen. Diese Organotherapeutika können Peptide oder gereinigte Eiweiße, Enzyme oder andere biochemische Substanzen sein.
Der Gedanke dahinter ist, dass beispielsweise dem Thymus eine Schlüsselrolle im menschlichen Immunsystem zukommt. Diese Idee baut wiederum darauf auf, dass Immunsystem zu stärken, damit sich ein Tumor nicht weiter ausbreiten kann. Nur ein gesunder Körper kann auf Dauer der Herausforderung durch Krebs widerstehen. Was ist also der Thymus? Dieser reift aus Stammzellen des Knochenmarks T-Lymphozyten heran. Organopräparate wie Thymuspeptide stehen daher schon immer im Interesse der sich entwickelnden immunologischen Forschung. Es hat sich erweisen, dass die Organotherapie
das Immunsystem positiv stimulieren kann. Diese Wirkung beruht auf Interaktionen mit dem Immunsystem sowie auf tumorhemmenden Effekten, die sich daraus ergeben.
Eine Organotherapie kann aber niemals einen akuten Krebs besiegen. Auch sie muss begleitend zu den drei bekannten Säulen eingesetzt werden. So wird die Organotherapie häufig nach einer Chemo- oder Strahlentherapie eingesetzt. Der Grund ist darin zu suchen, dass eine Chemo- oder Strahlentherapie das Immunsystem während der Behandlung schwächt. So kommt es nicht selten zu Infektionen, die nur ein gestärktes Immunsystem besiegen kann. Von daher ist die Organotherapie eine passende Therapie, die den Patienten nach der eigentlichen Behandlung schneller genesen lassen kann.
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Kategoriezuordnung: Alternativtherapien · Artikel erstellt am: 20.04.2006




