Brustkrebstherapie
Brustkrebs ist ähnlich komplex wie der Prostatakrebs. Doch auch bei der Brustkrebstherapie ist die Strategie darauf ausgelegt, den Tumor schnell zu zerstören oder zu verkleinern. Das ist deckungsgleich mit den bekannten Therapien, die auch bei anderen Krebsformen zum Einsatz kommen. Dabei werden zytostatische und biochemische Therapien eingesetzt. Man muss aber auch wiederum bedenken, dass diese Brustkrebstherapie keine Metastasen oder Restzellen vernichten kann.
Die gängigste Brustkrebstherapie ist die Operation, die darauf aus ist, den Tumor schnell zu entfernen. Allerdings ist diese Methode keinesfalls sicher. Es besteht ein hohes Risiko, dass Metastasen im Körper zurückbleiben, die jederzeit wieder zu einem ernsthaften Krebs führen können. Manche Mediziner vermuten darüber hinaus, dass die Operation als Brustkrebstherapie das Gegenteil dessen bewirkt, was sie bewirken soll. Sie behaupten, der Tumor könne sich so aus einem festen Zellverband lösen und sich unkontrolliert verbreiten.
Auch bei der Brustkrebstherapie kommt als zweites Standbein eine Strahlentherapie zum Einsatz. Diese Strahlen bestehen aus Röntgen- und Gammastrahlen, die die Erbsubstanz der Krebszellen so sehr schädigen, dass diese absterben. Wie schon erklärt, leiden bei dieser Therapie auch die Zellen des gesunden Brustgewebes. Ein weiteres Problem sind bei dieser Brustkrebstherapie abgewanderte Metastasen, die so nicht erfasst werden können.
Diese Therapie eignet sich also höchstens zur Ergänzung einer Operation oder für die Behandlung nicht operabler Tumoren.
Eine Brustkrebstherapie, die in Deutschland wenig verbreitet ist, da sie noch recht unbekannt ist, ist die perkutane Electro-Carcinom-Therapie (ECT). Die Brustkrebstherapie leitet einen Gleichstrom in den Tumor. Dieser, so die Hoffnung des Verfahrens, wird sich daraufhin verkleinern oder sogar ganz verschwinden. Ein diagnostisches Verfahren, das aus der Nuklearmedizin stammt, ist die so genannte Positionen-Emissions-Tomographie (PET). Diesem kommt vor allem in der Krebsdiagnostik eine entscheidende Rolle zu.
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Kategoriezuordnung: Alternativtherapien, Brustkrebs · Artikel erstellt am: 19.04.2006




