Alternative Krebsbehandlung und - diagnostik
PET
Ein Verfahren, das in der Krebsdiagnostik immer wichtiger wird, ist die Positionen-Emissions-Tomographie (PET). Dabei handelt es sich um ein modernes Diagnoseverfahren aus der Nuklearmedizin. Es ortet zu Krebs entartete Zellen und zeigt die Ausbreitung von Krebszellen im Körper an. Das Verfahren macht Krebs sichtbar, indem es sich den stark erhöhten Stoffwechsel der entarteten Zellen zunutze macht. Die verdächtigen Zellbereiche werden als leuchtend helle Flecken in der PET-Aufnahme dargestellt. Bereiche, die einen gesunden Stoffwechsel aufweisen, zeigen sich dagegen dunkel.
Kommt es zum Nachweis auffälliger Zellbereiche im PET, werden die Aufnahmen mit einer CT-Aufnahme verglichen. Dadurch ist für den Therapeuten erkennbar, welche anatomische Struktur den Auffälligkeiten im PET entspricht. Weitere Untersuchungen und Behandlungen der auffälligen Bereiche folgen dem nuklearmedizinischen Diagnoseverfahren.
Alternative Krebsbehandlungen
Wenn Krebs diagnostiziert wird, stellt sich bei den Betroffenen schnell ein Schock ein. Die Frage nach den Behandlungsmöglichkeiten wird gestellt und bei deren Beantwortung stoßen auch Mediziner schnell an die Grenzen dessen, was möglich ist. Da das Angesicht des Todes meist ungeahnte Energie bei Menschen weckt, interessieren sich Patienten für alles, was Besserung verspricht. So geraten auch alternative Krebsbehandlungen mehr und mehr in den Blickpunkt.
Ein Beispiel für eine alternative Krebstherapie ist die Misteltherapie. Den Krebspatienten wird ein Extrakt aus der Mistelpflanze von einem Heilpraktiker oder Arzt unter die Haut beziehungsweise in den Krebstumor gespritzt. Ziel der Behandlung ist es, das Immunsystem gegen den Krebs zu stimulieren und zu stärken, damit dieses den Krebstumor erfolgreicher bekämpfen kann.
Aber auch abseits von Kräutern zeigen sich attraktive alternative Krebsbehandlungen. So kann die Electro-Cancer-Therapie (ECT) verschiedene Formen der Krebstumore auf alternative Art bekämpfen. Diese Behandlung basiert auf dem Prinzip, dass schwacher Gleichstrom in die Tumore geleitet wird. Elektrische Ladungen in diesem Umfang wirken sich destruktiv auf die Zellwände aus. Die Tumorzellen verkleinern sich, können absterben und verschwinden. Das Verfahren der ECT-Therapie ist sehr arm an Nebenwirkungen. Nur ein leichtes Kribbeln ist am behandelten Bereich zu spüren.
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Kategoriezuordnung: Alternativtherapien · Artikel erstellt am: 19.04.2006




