BET- Die Bio-Elektro-Therapie
Mit der BET-Therapie praktisch nebenwirkungsfrei gegen Krebs vorgehen
Die Entwicklung der BET-Therapie
Schon im 18. Jahrhundert setzte der italienische Mediziner und Wissenschaftler L. Galvani Gleichstrom zu Heilzwecken ein. Diese Form der medizinischen Behandlung wurde damals nach ihm Galvanotherapie genannt. Durch andere Therapieformen wie der Chemo- und der Strahlenbehandlung verdrängt, wurde die BET-Therapie vor allem mit den Studien Dr. Rudolf Pekars wieder bekannt. Dieser entwickelte eine neue Form der Stromtherapie. Diese weiterentwickelte BET-Therapie wird perkutan, das heißt durch die Haut hindurch, durchgeführt. Die BET-Therapie ist eine praktisch nebenwirkungs- und risikofreie alternative Behandlungsform bei Krebs.
Das Prinzip der BET-Therapie
Die Krebstherapie mit Strom nutzt die viel höhere elektrische Leitfähigkeit der Krebstumorzellen aus. Mit der BET-Therapie erzielt man ein schnelles keimfreies Absterben der Tumorzellen. Elektroden leiten kontrolliert und stufenweise schaltbar Gleichstrom in das Tumorgewebe. Durch diese Stromgabe kommt es zur Depolarisation der Zellmembranen im Tumor. Im Umfeld beider Elektroden kommt es zu einer Gewebe zerstörenden Elektrolyse. Durch die Zerstörung der Membranen entsteht eine neue Angriffsfläche für die Fresszellen des Immunsystems.
Behandlungsverlauf
Die BET-Therapie ist geeignet für alle Tumorarten, welche mit Nadel- und Flächenelektroden zugänglich sind. Weiterhin sollten die Bereiche nicht leitend sein. Die Behandlungsstelle wird zuvor steril abgedeckt und lokal betäubt. Während die Elektroden platziert werden wird schon Strom auf diese gegeben, dadurch werden bereits losgelöste Tumorzellen im elektrischen Feld gebunden. Schon wenige Stunden reichen aus, um Tumorgewebe schrittweise abzutöten.
Die BET-Therapie hat Zukunft
Viele internationale Studien belegen eine positive Wirkung der Bio-Elektro-Therapie. Dies ist eine praktisch nebenwirkungsfreie und schonende Bekämpfung von Krebstumoren. Vor allem in China zeigen sich bis zu 80 % Heilungserfolg.
Kategoriezuordnung: Allgemein · Artikel erstellt am: 17.01.2008




