Beratung und Information
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Krebstherapie

Galvanotherapie

Krebsbehandlung mit schwachem Gleichstrom –
die Galvanotherapie

Die Galvanotherapie, benannt nach ihrem Entdecker, dem italienischen Anatom, Arzt und Biophysiker Luigi Galvano (1737-1798), umfasst allgemein Behandlungsmethoden, bei denen eine Heilung von Erkrankungen unter Einwirkung von schwachem Gleichstrom anvisiert wird. Wenn die Galvanotherapie auch im 19. Jahrhundert auf vielfache Weise ihre Anwendung fand, so beschränkt sie sich heutzutage auf nur wenige Gebiete der Medizin. So gelangt sie z.B. zur Anwendung bei Gelenkleiden des Bewegungsapparates (Elektrotherapie). Ein weiteres, wieder neu entdecktes Feld ist die Alternativbehandlung von Krebserkrankungen. Hier fungiert die Galvanotherapie auch unter Abkürzungen wie ECT - Therapie (engl. Electro-Cancer-Therapy, Electro-Carcinom-Therapy), BET (Bio-Elektro-Therapie) oder PET (Perkutane Elektro-Tumortherapie) nicht verwechseln mit der PET (Positronen-Emissions-Tomographie) die als Diagnoseverfahren dient, ist aber keinesfalls gleichzusetzen mit der bereits genannten Elektrotherapie. Denn bei dieser Art der Galvanotherapie werden die Krebszellen mit zwei am Tumor angebrachten Elektroden (Polen) und dem dazwischen erzeugten Gleichstromfeld durch Elektrolyse abgetötet und die Wucherung in der Folge hiervon steril zum Absterben gebracht („aseptische Bionekrose“). Die Galvanotherapie als ECT hat wegen ihrer hohen Erfolgsquote auch in der traditionellen Medizin bereits zahlreiche Befürworter gefunden. Und sie verspricht im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden wie Chirurgie, Chemotherapie und Bestrahlung eine wesentlich schonendere, schmerzfreie Alternative ohne große Nebenwirkungen. Dazu noch wesentlich kostengünstiger und weniger zeitintensiv.

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Kategoriezuordnung: Allgemein, Krebsbegriffe: E | F | G | H · Artikel erstellt am: 26.09.2006
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